Intern
    Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften

    Wiehr, Ulrike

    Dissertationsthema:
    "Komparatistische Fallstudie zu Darstellungen von Kindern, Tieren und deren Beziehungen vor dem Hintergrund von Darwins Evolutionstheorie und Freuds Psychoanalyse in der Kinder- und Jugendliteratur, 1877-1965." 

    Kontaktadresse an der Universität Würzburg:
    Institut für deutsche Philologie / Neuere Abteilung
    Am Hubland
    D-97074 Würzburg
    Telefon: +49 931 31-85639 (über Frau Knies)
    Zimmer:  4.0.10

    E-Mail an Herrn Frau Wiehr

    Erstbetreuer: Prof. Dr. Roland Borgards

    Zweitbetreuer: 

    Frau Prof. Dr. Catrin Gersdorf

    Frau Prof. Dr. Isabel Karremann

    Klasse in der Graduiertenschule: „Philosophie, Sprachen, Künste“

    Promotion in der Graduiertenschule ab SS 2016.

    Abstract:
    Mein Projekt besteht aus einer literaturhistorischen Studie zum Thema der Darstellung von Kind-Tier-Beziehungen in Beispielen der Kinder- und Jugendliteratur aus dem späten 19. bis etwa Mitte des 20. Jahrhunderts. Diese Beispiele verschiedener Herkunft (Deutschland, Schweiz, Frankreich, Spanien, Großbritannien und USA) werden vor dem Hintergrund von Darwins Origin of Species und der um die Jahrhundertwende besonders relevanten Psychoanalyse Freuds betrachtet.

    Einige akademische Studien haben sich bereits mit Verbindungen zwischen Kindern und Tieren in Kulturen und Literaturen u.a. des 19. Jahrhunderts auseinandergesetzt (vgl. u.a. Melson, Wullschläger, Pearson). Davon ausgehend wird nun untersucht, welche Denkweisen, die spezifischen kulturellen Strömungen zuzuschreiben sind, und (sozial-) wissenschaftlichen Erkenntnisse des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in die literarische Konzeptualisierung des Kindes, des Tieres, und der Beziehungen beider zueinander einflossen. Dabei ist es ein zentraler Punkt, ob und wie Darwins Erkenntnis der biologischen Kontinuität zwischen Menschen und Tieren sich auf die Darstellungsweise der Kind-Tier Beziehungen in literarischen Werken für junge Leser niederschlug. Entsprechend dem Zeitgeist des 19. und früheren 20. Jh., als man sich zunehmend für die Psyche sowohl des Kindes als auch des Tieres interessierte, wird außerdem zusätzlich zur biologischen Kontinuität auch die psychische Kontinuität zwischen Menschen und Tieren besprochen.


    Kontakt

    Graduate School of the Humanities
    Josef-Schneider-Straße 2
    Haus D15
    97080 Würzburg

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    Medizin, Geb. D15