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Deutsch Intern
    Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften
    News-Archiv der Klasse "Bildung und Kultur"

    Symposium
    „Die pädagogische Bedeutung des Nichtwissens“

    Mittwoch, den 26. Januar 2011
    Ort: Universität Würzburg, Wittelsbacherplatz 1, R 207
    Zeit: 16:00 – 19:30 Uhr

    Wissen hat sich in der Gegenwartsgesellschaft als zentrale Ressource etabliert, von der man möglichst viel besitzen sollte. Allerdings geht der Bedeutungszuwachs des Wissens zugleich mit der Unterhöhlung des Wissensbegriffs einher. Als Wissen zählt somit vorwiegend etwas, das sich messen und quantifizieren lässt. Der quantitative Wissenszuwachs wird als Fortschritt
    angesehen, das Nichtwissen dagegen ist negativ konnotiert.

    Dies ist besonders für die Pädagogik folgenreich, denn damit wird das Wissen vom Bildungsbegriff abgekoppelt. Versteht man unter der Bildung die kritische Auseinandersetzung mit sich selbst und der eigenen Welt, so zeigen sich die Grenzen der bloßen Wissensaneignung. Um von sich und seiner Welt gewissen Abstand zu gewinnen, sollte man sich den Voraussetzungen des Wissens bewusst werden. Gerade diese Aspekte sind es, die die Attraktivität der sokratischen Tradition des Nichtwissens für die Pädagogik vergegenwärtigen.

    In diesem Symposium sollen daher folgende Fragestellungen ausgearbeitet und diskutiert werden:

    • Was heißt Nichtwissen?
    • In welchem Verhältnis stehen Wissen und Nichtwissen?
    • Was ist der Beitrag des Nichtwissens für pädagogische Kontexte?
    • Inwieweit trägt das Nichtwissen zur Selbstentfaltung bei?
    • Lässt sich das Nichtwissen lehren?

    Programm:

    16:00 Einleitung

    16:05 – 16:30 PD Dr. Jörn Müller (Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Geschichte der Philosophie): "Sokratisches (Nicht-)Wissen und Lernen in den frühen Dialogen Platons"

    16:30 – 16:50 Diskussion

    16:50 – 17:15 Prof. Jörg Ruhloff (Bergische Universität Wuppertal, Allgemeine Erziehungswissenschaft): „Welches Nichtwissen gehört zur Bildung?“

    17:15 – 17:35 Diskussion

    17:35 – 17:55 Pause

    17:55 – 18:20 Dr. Agnes Pfrang (Universität Augsburg, Pädagogik): (Nicht-)Wissen und Vergessen. Die bildende Funktion des Vergessens.

    18:20 – 18:40 Diskussion

    18:40 – 19:05 PD Dr. Philipp Thomas (Eberhard Karls Universität Tübingen, Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung): "Nichtwissen und Orientierung"

    19:05 – 19:25 Diskussion

    19:25 – 19:30 Schlusswort

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    Tagungsleitung und Ansprechpartner:

    Minkyung Kim M.A., Graduate School of Humanities, Klasse "Bildung und Kultur"

    Anmeldung erbeten unter Min.K.Kim@stud-mail.uni-wuerzburg.de

    Das Symposium ist teilweise durch Mittel aus Studienbeiträgen finanziert.


    „Dinge in der Welt der Bildung – Bildung in der Welt der Dinge“

    Symposium der Klasse „Bildung und Kultur“

    Freitag, 17.12.2010, ab 14:45 Uhr

    Tagungsort: Universität Würzburg,
    Wittelsbacherplatz 1,
    97074 Würzburg
    R 258, 2. Stock (Nord-Flügel)

    P R O G R A M M 

    14:45-15:00    Begrüßung und Eröffnung

    15:00-15:30    Prof. Dr. Käte Meyer-Drawe (Ruhr-Universität Bochum): Empfänglichsein für die Welt. Ein Beitrag zur Bildungstheorie

    15:30-15.50    Diskussion

    15:50-16:20    Prof. Dr. Claus Stieve (Fachhochschule Köln - Cologne University of Applied Sciences): Inszenierte Bildung. Dinge und Kind des Kindergartens

    16:20-16:40    Diskussion

    16:40-17:10    Pause

    17:10-17.50    Prof. Dr. Heidemarie Kemnitz, Barbara Zschiesche (Technische Universität Braunschweig): Bemerkenswerte Dinge. Zur Be-Deutung von Schülerfotos zum Thema beliebte und unbeliebte Orte in der Schule

    17:50-18:10    Diskussion

    18:10-18.40    Prof. Dr. Andreas Nießeler (Julius-Maximilians-Universität Würzburg): Dinge mit Bildungsgehalt? Problemlagen – Perspektiven

    18:40-19.00    Diskussion und Abschluss

    Tagungsleitung und Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Andreas Nießeler
    Institut für Pädagogik
    Wittelsbacherplatz 1
    97074 Würzburg
    Tel.  0931 – 31 848 74
    Sekr. (Fr. Kurz): 0931 – 31 848 63
    E-Mail:  andreas.niesseler@uni-wuerzburg.de

    Anmeldung  erbeten bis 12.12.2010 bei Frau Kim:
    Min.K.Kim@stud-mail.uni-wuerzburg.de


    Aktuelles 9.12.2009

    Prof Goetz (Kunstpädagogik) lädt ein zur Vortrags- und Diskussionsreihe "Atmosphären II".  

    Das Plakat mit den Vortragsthemen, Referenten und Daten finden Sie rechts zum Herunterladen (jpg-Datei).

    Es wäre schön, wenn Sie die Veranstaltung in Ihrem Bereich bekannt machen und das Plakat ausdrucken und aushängen lassen könnten. Besten Dank!  

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr. Rainer Goetz
    Kunstpädagogik
    Wittelsbacherplatz 1
    97074 Würzburg
    Tel: 0931/31-84845
    Fax: 0931/888-6819
    rainer.goetz@mail.uni-wuerzburg.de


    Aktuelles 10/2009 - Vorankündigung

    Sondervorlesung der Klasse "Bildung und Kultur" im WS 2009/2010:

    "Kultur, Bildung und Benachteiligung. Reflexionen zur Inklusion und Exklusion von Benachteiligten in unserer Kultur und in unserem Bildungswesen."

    Prof. Dr. Urs Haeberlin, Schweiz (Univ. Fribourg)

    Dienstag, 1. Dezember 2009
    18 Uhr c.t.
    Hörsaal II, Gebäude Wittelsbacher Platz.

    Information zur Vorlesung:

    Ausgangsthese ist, dass sich Bildung unter dem Druck der Chancengleichheitskultur verändert hat. Bildung reduziert sich auf  die Vergabe von Berufs- und Privilegierungschancen. Bevölkerungsgruppen, welche bei den Chancengewinnern unterrepräsentiert sind, gelten als bildungsbenachteiligt. Sie erhalten besondere gesellschaftspolitische Aufmerksamkeit und sind entsprechend ihrer Begabung besonders zu fördern, bis die benachteiligte Bevölkerungsgruppe adäquat bei den Bildungsprivilegierten repräsentiert ist. Zur Zeit haben Immigrantenkinder als die von Bildungsbenachteiligung am ungerechtesten betroffene Gruppe die Aufmerksamkeit der Bildungspolitik.

    Der Vortrag will darauf aufmerksam machen, dass es eine ganz andere, von der Bildungspolitik immer wieder „vergessene“ Gruppe von Opfern der Chancengleichheitskultur gibt. Es sind die Menschen mit Geistiger, mit Psychischer und mit Mehrfachbehinderung. Sie waren in unserer Kultur schon immer von verhängnisvollen Vorurteilen betroffen und öfter in ihrem Existenzrecht bedroht. Ihre Resistenz gegen traditionell verstandene Bildung wird in der biologi­sierenden Chancengleichheitskultur erneut als genetischer Defekt negativ gewertet. Damit findet sich die moderne Kultur in einer langen Tradition von „Gruppenbezogener Menschfeindlichkeit“. Im Vortrag wird das Dilemma unserer Kultur zwischen Visionen von inklusiver Akzeptanz aller Menschen bei größter Verschiedenheit und Realitäten der Exklusion und gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit deutlich gemacht.

    Die seit wenigen Monaten für Deutschland rechtsgültige „UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung“ sollte Anlass dafür sein, dass die pädagogischen Fachleute aller Schulstufen und Schultypen ins Gespräch über Anstöße zu inklusiven Entwicklungen im Bildungswesen kommen.

    Home Page Prof. Haeberlin

    Poster der Sondervorlesung zum Downloaden


    Symposium am 15. Oktober 2009 von 10.00 -14.00 Uhr

    im Raum 406 im Gebäude der Graduiertenschulen, Paradeplatz 4.

    Jedes interessierte Mitglied der Klasse hat die Möglichkeit, im Rahmen dieses Symposiums informell mit einem fünf bis höchstens zehnminütigen Vortrag ein Thema vorzustellen,

    • bei dem Forschungsbedarf besteht;
    • das im Rahmen von „Bildung und Kultur“ liegt, inkl. einer Begründung, warum das Thema hierfür passt;
    • zudem sollte dabei auch möglichst der Bereich „Kulturelle Identität“ berücksichtigt werden.

    Das Symposium soll zunächst zwanglos sein und Raum für kreative Weiterentwicklung lassen.


    Aktuelles 23.9.2009

    Präsentation von Dissertationsprojekten der Klasse „Bildung und Kultur“,
    27. Oktober 2009

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    sehr geehrte Mitglieder der Klasse „Bildung und Kultur“

    hiermit laden wir Sie recht herzlich ein zur Präsentation von Dissertationsprojekten der Doktorandinnen und Doktoranden der Klasse „Bildung und Kultur“ der Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften.

    Es ist uns, den Doktorandinnen und Doktoranden, ein wesentliches Anliegen, das interdisziplinär angelegte Konzept der Graduiertenschule zu nutzen und weiter auszubauen. Sinn und Ziel einer interdisziplinären Promotion, wie sie in der Graduiertenschule angestrebt wird, ist das „Einüben in Pluralität“, ein Austausch und eine Perspektiv(en)erweiterung über den Tellerrand des Faches hinaus. Wir würden uns daher über Ihr Kommen, unabhängig Ihres Fachbereiches, überaus freuen und sind gespannt auf Ihre Anregungen und Perspektiven.

    Die Veranstaltung findet am Dienstag den 27. Oktober im Besprechungs- und Seminarraum 407, Paradeplatz 4, von 16 bis 18 Uhr statt.

    Mit freundlichen Grüßen,

    die Promovendinnen und Promovenden
    der Klasse „Bildung und Kultur“


    Ringvorlesung "Bildung und Kultur"
    im SS 2009

    Die Klasse „Bildung und Kultur“ der Graduiertenschule bietet im SS 2009 bereits ihre zweite Ringvorlesung an. Wiederum beleuchten ausgewählte auswärtige Dozenten mit drei Vorträgen verschiedene Aspekte des Themas „Bildung und Kultur“.

    Die Vorlesungen finden jeweils um 20 Uhr c.t. im Toskana-Saal der Residenz (Südflügel) statt.

    Dienstag, 5. Mai 2009: "Mathematik. Eine Weise, die Welt und dann uns selbst zu ordnen."
    Dr. Hartmut Köhler (Pädagogik der Mathematik, Ettenheim).
    Mehr Informationen zum Vortrag.

    Dienstag, 19. Mai 2009: "Die Kultur der Kulturpädagogik - frommer Wunsch, fatales Erbe, wissenschaftliche Perspektive?"
    Prof. Dr. Fritz Osterwalder (Allgemeine und Historische Pädagogik, Universität Bern)
    Mehr Informationen zum Vortrag.

    Mittwoch, 15. Juli 2009:   "Kulturelle Bildung"
    Prof Dr. Aleida Assmann (Anglistische und Allgemeine Literaturwissenschaft, Universität Konstanz)
    Mehr Informationen zum Vortrag.


    Ringvorlesung "Bildung und Kultur"
    im WS 2008/2009

    Die Ringvorlesung wird angeboten von der Klasse „Bildung und Kultur“ der Graduiertenschule und umfasst drei Vorlesungen zum Thema „Bildung und Kultur“, die eingeladene Gastdozenten aus verschiedenen Aspekten beleuchten.

    Die Vorlesungen finden jeweils Dienstag abends um 20 Uhr c.t. im Toskana-Saal der Residenz (Südflügel) statt. 

    Di. 18.11.2008:
    Prof. Dr.  Karl Helmer (Bildungswissenschaft, Universität Duisburg)
    "Kultur und Bildung. Ein kritisches Verhältnis"

    Di. 9.12.20008:
    Prof. Dr. Ludwig Duncker (Erziehungswissenschaft, Universität Gießen)
    "Enkulturation als Bildungsprinzip - Über Literalität und ästhetische Alphabetisierung in der Schule"

    Di. 27.1.2009:
    Prof. Dr. Hubert Knoblauch (Allg. Soziologie/Theorie moderner Gesellschaften, TU Berlin),
    "Kultur und Wissen".


    Aktuelles, 30. September 2008

    Einladung zur Sitzung der Klasse Bildung und Kultur der Graduiertenschule am 14. Oktober 2008, 18 Uhr c.t., Gebäude der Graduiertenschule (Domerschulstr. 13), 1. Stock, Raum 105 (im Anschluss findet die Jahresversammlung der GS statt)

    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

    hiermit lade ich Sie herzlich zur nächsten Sitzung unserer Klasse ein. Herr Schmid wird freundlicherweise veranlassen, dass die Schranke zur Tiefgarage unter dem Gebäude Neue Universität für uns (bis 21.45 Uhr) geöffnet wird.

    TAGESORDNUNG

    TOP 1 Begrüßung und Annahme des letzten Protokolls

    TOP 2 Berichte

    TOP 3  Mitgliederliste der GS/Bildung und Kultur, Doktorandinnen und Doktoranden

    TOP 4 Lehrangebot der GS

    TOP 5 Planung: Ringvorlesung WS 2008/2009, SoSe 2009

    TOP 6 Inhaltliche Arbeit / Forschungsimpulse der Gruppe Education/Bildung und Kultur

    TOP 7 Sonstiges 


    Vortrag "Möglichkeiten und Grenzen ethischer und moralischer Erziehung"

    12. Juni 2008

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    heute möchte ich Sie und Ihre Studentinnen sowie Studenten herzlich zu einem Vortrag von Prof. Dr. Anton Hügli (Schweiz) zum Thema "Möglichkeiten und Grenzen ethischer und moralischer Erziehung" einladen.

    Der Vortrag geht folgenden Fragen nach:

    1)    Was ist moralische und ethische Erziehung? Welche Probleme stellen sich einer moralischen und ethischen  Erziehung in heutiger Zeit?
    2)    Was können Pädagoginnen und Pädagogen überhaupt tun und was sollten sie tun?
    3)    Was können sie sich von ihrem Tun erhoffen?

    Prof. Hügli versucht zu zeigen, dass trotz schwieriger gesamtgesellschaftlicher Ausgangslage moralische und ethische Erziehung auch in der heutigen Gesellschaft nicht hoffnungslos ist  und dass Lehrerinnen und Lehrer durchaus Entscheidendes dazu beitragen können. Es fehlt auchnicht an Vorstellungen und Konzepten, auf welche Weise hier pädagogisch gehandelt werden könnte. Voraussetzung dafür allerdings wäre ein Schule, die in demokratischem Geist geführt wird und sich auch philosophischem Denken zu öffnen wagt.

    Ankündigung:
    Prof. Dr. Anton Hügli (Universität Basel)
    "Möglichkeiten und Grenzen ethischer und moralischer Erziehung"

    Raum:  Am Hubland, Gebäude der Philosophischen Fakultät I, Hörsaal  1
    Zeit: 12. Juni 2008, 11.00 c.t.

    Es wäre schön, wenn der Vortrag Ihr Interesse findet und Sie ein Kommen ermöglichen können. 

    Mit freundlichen Grüßen,

    Ihr Andreas Doerpinghaus