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Intern
    Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften

    de Sunda, Angela

    Dissertationsthema:
    "Zur sprachtherapeutischen Intervention bei rigid-hypokinetischer Dysarthrophonie bei Morbus Parkinson mit additivem Verfahren tDCS" / "Intervention of speechtherapy in rigid-hypokinetic Dysarthrophonia of Patients with Idiopathic Parkinson Syndrome in combination with tDCS" 

    Kontaktadresse an der Universität Würzburg:
    Lehrstuhl für Sprachheilpädagogik  
    Wittelsbacherplatz 1   
    97074 Würzburg  

    E-Mail an Frau Sunda

    Erstbetreuer:  Prof. Dr. D. Hansen

    Zweitbetreuer: 

    Prof. Dr. L. Huestegge

    CA Prof. Dr. J. Volkmann

    Klasse in der Graduiertenschule: "Bildung und Kultur"

    Promotion in der Graduiertenschule ab SS 2017.

    Abstract:
    Stimmliche wie sprachliche Verbesserungen nach logopädischer Intervention für Personen mit Dysarthrophonie, im Speziellen an Morbus Parkinson erkrankten Menschen, wurden bis dato nur für eine logopädische Methode wissenschaftlich bewiesen. Es handelt sich um das Lee-Silverman-Voice-Treatment (Ramig et al., 2004, Sapir et al., 2007). Für konventionelle logopädische Behandlungsmethoden, auch in Kombination mit apparativen Verfahren wie der transkraniellen Gleichstromstimulation (transcranial Direct-Current Stimulation, tDCS), fehlen bis dato international anerkannte wissenschaftliche Evidenzen (vgl. dazu S3-Leitlinie der AWMF zu „idiopathisches Parkinson-Syndrom“ von 2016), wobei es gerade zur tDCS als additives Verfahren in der Sprachtherapie erste Hinweise für therapeutischen Verbesserungen gibt (siehe dazu in der Aphasieforschung Sakreida et al., 2016, Müller, 2017, Schemmer, 2017).

    Diesem klinisch-logopädischen Thema, bestehend aus kombinierter Anwendungs- bzw. Interventionsforschung im medizinischen Bereich, möchte ich mich gerne widmen, um die logopädische Versorgung v.a. stimmlicher wie sprachlicher Aktivitäten eines an Morbus Parkinson erkrankten Menschen sowie seiner Teilhabe an der Gesellschaft wissenschaftlich zu untersuchen.

    Konzipiert wird aktuell eine klinische Studie mit Parkinsonpatienten. Diese Patientengruppe scheint aufgrund der epidemiologischen Daten hochrelevant, da in Deutschland ca. 220.000 Parkinson-Patienten leben (Gustavsson 2011). Die Neuerkrankungen pro Jahr (Inzidenz) werden mit 11 bis 19/100.000 Einwohner angegeben (Campenhausen 2005). Durch die Veränderung der Altersverteilung in den industrialisierten Ländern wird es nach Schätzungen von Dorsey (Dorsey, 2007) bis zum Jahr 2030 zu einer Verdopplung der Erkrankungen weltweit kommen.

    Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit aktuellen logopädischen Therapieverfahren, ihrer Evidenz sowie methodischen Weiterentwicklungen ist somit unerlässlich.


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