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    Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften

    Symposien und Methoden-Symposien "Mittel & Wege"

    Wir planen stets neue Veranstaltungen für das jeweils kommende oder aktuelle Semester. Einen Überblick über alle jeweils aktuell geplante Veranstaltungen finden Sie in unserem  Semesterkalnder, den Sie über unsere "Aktuelles"-Seite finden.


    Richard Wagner auf der Couch – interdisziplinäre und psychoanalytische Lesarten

    Symposium mit musikalischem Begleitprogramm

    - VORANKÜNDIGUNG, weitere Details folgen (Stand: 11.1.2018) -

    Eine Veranstaltung der Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften und des Würzburger Collegium Psychoanalyticum

    Die Graduate School of the Humanities der Universität Würzburg lädt alle Interessierten herzlich ein zum Symposium „Wagner auf der Couch – interdisziplinäre und psychoanalytische Lesarten“ an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg am 18. Mai 2018  im Toscanasaal (Südflügel der Residenz Würzburg) geleitet von Pierre-Carl Link (wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Pädagogik bei Verhaltensstörungen und Gründer des Würzburger Collegium Psychoanalyticum, Universität Würzburg).

    Das Symposium findet statt
    am Freitag, den 18.05.2018
    von 13.00 Uhr s.t. bis ca. 19.30 Uhr
    im Toscanasaal (Südflügel der Residenz, Residenzplatz 2, 97070 Würzburg).

    Unsere Einladung richtet sich an alle kultur-, sozial-, human- und geisteswissenschaftlich arbeitenden und interessierten Nachwuchswissenschaftler/innen und Studierende verschiedenster Fachrichtungen sowie an alle fachlich und musikalisch Interessierten. Das Symposium birgt das Potenzial, Wagners Gesamtwerk in interdisziplinär-psychoanalytischen Lesarten - auch musikalisch - neu für sich zu erschließen.

    Das musikalische Begleitprogramm wurde aus psychoanalytischer Perspektive (un)bewusst für Sie gewählt und ist deshalb besonders beeindruckend und vielversprechend: die Pianisten Emanuel Roch und Hamlet Ambarzumjan präsentieren uns am Flügel einen Auszug aus Wagners Ouvertüre zu "Der Fliegende Holländer", die "Souvenirs de Bayreuth" von Gabriel Fauré und André Messager, eine Improvisation von Wagner-Impressionen, Paraphrase über Wagners "Tannhäuser" von Franz Liszt und Auszüge aus Wagners Parsifal.

    Den Eröffnungsvortrag übernimmt der Wagnerexperte und Psychoanalytiker Privatdozent Dr. Bernd Oberhoff. Nicht nur Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen führt als Musikdrama den Zuschauer in eine archaische Zeit zurück, die vor aller bewusster Erfahrung liegt. Handlungsgeschehen in Wagners Werken können entwicklungspsychologisch interpretiert werden. Die Frage nach Wagners innerer Konfliktlandschaft und der damit möglicherweise verbundenen Motive in seinen Werken möchte durch interdisziplinäre Analysen beleuchtet werden. Die Opern Wagners stelle eine Herausforderung für psychoanalytisches und interdisziplinäres Arbeiten dar – nichts desto trotz soll das Symposium ein Versuch sein, beim Verstehen Wagners und seiner Werke behilflich zu sein und neue Forschungsfelder  zu eröffnen.

    Die Veranstaltung wird realisiert  mit freundlicher Unterstützung

    • der Herbert Hillmann und Margot Müller Stiftung
    • dem Richard Wagner Verband Würzburg-Unterfranken e.V. und
    • der Sparkasse Mainfranken Würzburg.

    Die Teilnehmeranzahl des Workshops ist auf 120 Personen beschränkt.
    Die Anmeldung für das kostenfreie Symposium ist bis spätestens 07.05.2018 per E-Mail an Herrn Link zu richten, der auch bei Rückfragen zu weiteren Details zur Verfügung steht.

    PROGRAMM

    13.00 Uhr - Intro
    Hamlet Ambarzumjan, Piano: Richard Wagner: Ouvertüre zu Der Fliegende Holländer (Auszug) ca. 4. Min.

    Eröffnung - Dr. Thomas Schmid & Pierre-C. Link                                                                         

    13.15 Uhr - Eröffnungsvortrag: Richard Wagners Oper Tristan und Isolde. Eine psychotraumatologische Perspektive
    PD Dr. Bernd Oberhoff (45 Min.)                                                                                             

    Hamlet Ambarzumjan und Emanuel Roch, Piano: "Souvenirs de Bayreuth" von Gabriel Fauré und André Messager (ca. 4 Min.)

    14.30 Uhr - Das Wagner-Spectrum in der neueren Philosophie: Lacan, Badiou, Žižek
    Prof. Dr. Wolfgang Schröder 
    (45 Min.)                                                                                   

    15.15 Uhr - Pause  (20 Min.)        

    15.45 Uhr  - Emanuel Roch, Piano: Wagner-Impressionen. (ca. 7 Min.)

    16.00 Uhr - „Unbewusst höchste Lust“ - Psychoanalytische Überlegungen zu Wagner
     Prof. Dr. Dr. Hermann Lang  (45 Min.)                                                                                     

    17.00 Uhr - „Wahlverwandtschaft und Heiratsquaternio - Archetypen im musikdramatischen Werk Richard Wagners“        
    Prof. Dr. Eckhard Roch (45 Min.)                                                                                              

    17:45 Uhr - Emanuel Roch, Piano: Paraphrase über Wagners »Tannhäuser« von Franz Liszt (ca. 15 Min.)

    18.20 Uhr  - Pause (10 Min.)        

    18.30 Uhr -  Wagner - Musik als Machtinstrument
    Dr. Martin Ehl (45 Min.)                                                                                                           

    19.15 Uhr - Abschluss: Pierre-C. Link

    19:30 Uhr - Hamlet Ambarzumjan, Piano: Parsifal-Auszüge (ca. 4 Min.)

    Referenten:

    • Dr. Martin Ehl
    • Prof. Dr. Dr. Hermann Lang
    • Robert Langnickel
    • Pierre-Carl Link
    • Priv.-Doz. Dr. Bernd Oberhoff
    • Prof. Dr. Wolfgang Schröder
    • Prof. Dr. Eckhard Roch

    Künstler:

    • Emanuel Roch, Piano
    • Hamlet Ambarzumjan, Piano

    Organisation:


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