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Deutsch Intern
    Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften

    Vorträge, Lesungen, Soireen

    Wir planen stets neue Veranstaltungen für das jeweils kommende oder aktuelle Semester. Einen Überblick über alle jeweils aktuell geplante Veranstaltungen finden Sie in unserem Semesterkalender. Darüber hinaus empfehlen wir, dass Sie diese Seite oder "Aktuelles" immer wieder ansteuern, um unsere neuen Angebote zu finden.

    Aktuelles Programm (Stand: 14.5.2018)


    "Wolfsmänner" - literaturwissenschaftliche und psychoanalytische Lesarten einer liminalen Gestalt

    Abendlicher Gastvortrag mit anschließender öffentlicher Diskussion

    Die Graduate School of the Humanities der Universität Würzburg lädt alle Interessierten herzlich ein zu einem interdisziplinären Abendvortrag mit dem Titel "Wolfsmänner" - literaturwissenschaftliche und psychoanalytische Lesarten einer liminalen Gestalt von Prof. Dr. Achim Geisenhanslüke, geschäftsführender Direktor des Instituts für Vergleichende Literaturwissenschaft
    und Ordinarius für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt am Main.

    Mittwoch, 20. Juni 2018, 20 uhr c.t.
    Külpe-Hörsaal
    Institut für Psychologie
    Röntgenring 12


    Unsere Einladung richtet sich an alle NachwuchswissenschaftlerInnen, Studierenden und MitarbeiterInnen der Universität und an die Öffentlichkeit.

    Zum Inhalt:

    Im März 2018 erscheint die Monographie von Herrn Prof. Dr. Achim Geisenhanslüke Wolfsmänner: Zur Geschichte einer schwierigen Figur im Transcript-Verlag Bielefeld. Diese Thematik, angesiedelt interdisziplinär zwischen Literaturwissenschaft und Psychoanalyse, berührt die Forschungsinteressen der drei Organisator/innen, was insbesondere am Arbeitstitel des Promotionsprojekts von Frau Wiehr deutlich wird „Komparatistische Fallstudie zu Darstellungen von Kindern, Tieren und deren Beziehungen vor dem Hintergrund von Darwins Evolutionstheorie und Freuds Psychoanalyse in der Kinder- und Jugendliteratur, 1877-1965.“

    Das Promotionsvorhaben von Herrn Link  stellt eine interdisziplinäre Analyse (Psychoanalyse, Pädagogik bei Verhaltensstörungen, Philosophie – insbesondere Metaethik und Anthropologie) des Inklusionsdiskurses dar.

    Real existente „Wolfsmänner“ sind auch Gegenstand von (Psycho-)Pathologisierung und wurden aufgrund ihres Verhaltens in der Geschichte marginalisiert, stigmatisiert und in sog. „Irrenanstalten“ exkludiert. Aus kultur- und psychoanalytischer Sicht ist die Figur des Wolfsmannes bei Freud, Canetti, Deleuze und Guattari besonders für das Verständnis der Theoriegeschichte dieser liminalen und wandelbaren Wesen von besonderem Interesse – Theorien, die insbesondere auch im Postkolonialismus fußen und damit aus kulturwissenschaftlicher Perspektive unmittelbaren Bezugspunkte zur Wahrnehmung des ‚Anderen’ im Lateinamerika-Diskurs bieten, dem Forschungsschwerpunkt von Gabriella Lambrecht. Begonnen mit der Darstellung der Kynokephale in den Reisetagebüchern des Kolumbus – angelehnt an die Berichte Marco Polos - bis hin zu allegorisch zu wertenden Darstellungen des Wolfsmannes im amerikanischen Kino des 21. Jahrhunderts ist das Animalische im Menschen auch immer eine Außenprojektion der Furcht vor dem unterdrückten Eigenen im Angesicht des Anderen – und damit aus interdisziplinärer Perspektive seit nun fast 1000 Jahren teil unserer Kulturgeschichte.

    Organisator/innen:
    Gabriella-Maria Lambrecht, Klasse "Philosophie, Sprachen, Künste“
    Pierre-Carl Link, Klasse "Bildung und Kultur“
    Frau Ulrike Wiehr, Klasse "Philosophie, Sprachen, Künste“
    von der Graduate School of the Humanities der Universität Würzburg (GSH).

    Weitere Informationen sowie Anmeldung für die kostenfreie Vortragsveranstaltung bis spätestens 18.06.2018 per E-Mail an Herrn Link: pierre-carl.link@uni-wuerzburg.de



    Die Veranstaltung wird realisiert  im Rahmen des
    P R O V E D
    - Programms der GSH (PRomovierende Organisieren VEranstaltungen auswärtiger Dozierender).


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