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Intern
    Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften

    Popp, Daniela

    Wir gratulieren herzlich zum bestandenen Rigorosum
    am 14.6.2012.

    Thema der Dissertation: „Religionsunterricht in der multikulturellen Gesellschaft Europas: Zielvorstellungen europäischer Lehrkräfte.“

    Stipendium nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz  (1.6.2007 - 31.12.2008).

    Kontaktadresse an der Universität Würzburg:
    Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts
    Institut für Praktische Theologie
    Paradeplatz 4, 97070 Würzburg

    Email an Frau Popp

    Erstbetreuer: Prof. Hans-Georg Ziebertz

    Weitere Betreuer:

    Prof. Dr. Heinz Reinders

    Prof. Friedrich Schweitzer (Universität Tübingen)

    Klasse in der Graduiertenschule: Bildung und Kultur

    Promotion in der Graduiertenschule seit SS 2008.

    Abstract:
    Religionsunterricht in der multikulturellen Gesellschaft Europas: Zielvorstellungen europäischer Lehrkräfte. Eine quantitative Untersuchung.

    Forschungskontext
    Es zählt zu den Hauptaufgaben von Schule, die heranwachsende Generation auf ein Zusammenleben in der Gesellschaft vorzubereiten. Ein Charakteristikum der modernen Gesellschaft Europas ist ihre religiös und weltanschaulich plurale Gestalt, die sich in der konfessionellen Diversität, der zunehmenden Präsenz nicht-christlicher Religionen und der Vielzahl individueller Religiositätsformen zeigt. Diese Pluralität bildet eine zu berücksichtigende Ausgangsbedingung für ein „learning to live together“. Welchen Beitrag der schulische Religionsunterricht hier leisten kann, wird in den europäischen Ländern unterschiedlich beurteilt: Abhängig von der länderspezifischen Situation variieren inhaltliche und organisatorische Realisierung.
     
    Forschungsfragen
    Eine explorative Fragebogenuntersuchung unter Lehrkräften soll neue Einblicke in das europäische Feld religiöser Bildung ermöglichen, indem sie der Perspektive der Unterrichtenden Rechnung trägt:

    - Welche Ziele verfolgen die europäischen Religionslehrer/innen in ihrem Unterricht?
    - Favorisieren Lehrkräfte aus verschiedenen Ländern Europas unterschiedliche Konzepte religiöser Erziehung?
    - Haben die persönlichen Einstellungen der Lehrkräfte (Religiosität, Wertorientierung) einen Effekt auf ihre
      Idealvorstellungen von religiöser Erziehung?

    Forschungsziele
    Die detaillierte Befragung der Lehrkräfte liefert eine empirische Grundlage für die sachgemäße Reflexion und Diskussion der Frage, wie Religion in einer multikulturellen Gesellschaft verantwortungsvoll zu unterrichten ist. Daneben wird die Studie die tatsächliche Vergleichbarkeit nationaler Kontexte und Realisierungsformen von religiöser Bildung auf den Prüfstand stellen.

    Methode und Durchführung
    Quantitative Fragebogenuntersuchung:
    Die Untersuchung stützt  sich auf eine Befragung von Lehrkräften der Religion aus 17 europäischen Ländern, die durch das EU-Sokrates-Programm geförderte Netzwerk TRES durchgeführt wurde. Aus dem zur Verfügung stehenden Datenmaterial wurden zwölf Nationen aus verschiedenen geographischen Regionen Europas ausgewählt (N=1800).