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Intern
    Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften

    Hohaus, Eva-Maria

    Wir gratulieren herzlich zum bestandenen Kolloquium am 25. Juni 2014.

    Dissertationsthema:
    "Multikulturalismus in Theorie und Praxis – eine produktive Spannung?"

    Publikation der Dissertation

    Stipendium nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz  (1.9.2011-31.8.2013).

    Kontaktadresse an der Universität Würzburg:
    Institut für Philosophie
    Lehrstuhl II - Praktische Philosophie
    Residenz - Südflügel
    97070 Würzburg

    E-Mail an Frau Hohaus

    Erstbetreuer: Prof. Dr. Karl Mertens

    Zweitbetreuer: 

    Prof. Dr. Hans-Joachim Lauth

    Prof. Dr. Christine Chwaszcza, Universität Köln (bis 30.3.2014)

    PD Dr. Michael Becker (ab 31.3.2014)

    Klasse in der Graduiertenschule: "Philosophie, Sprachen, Künste"

    Promotion in der Graduiertenschule seit WS 2009/2010

    Abstract:
    Normative Theorie und praktische Erfahrung sind kein Gegensatzpaar, sondern stehen in einem wechselseitigen Spannungsverhältnis. Ausgehend von dieser Grundannahme entwickelt die interdisziplinäre Studie die Erörterung des Verhältnisses von philosophisch-normativer Reflexion und sozialer Praxis. Am Beispiel dreier exemplarischer Konfliktfälle um islamische Symbole und Riten (Kopftuch, Moscheebau, rituelle Schlachtung) sowie anhand ausgewählter Theorien des sozialphilosophischen Multikulturalismusdiskurses fragt die Studie nach Möglichkeiten der wechselseitigen Kritik und Anschlussfähigkeit. Durch eine methodische Verknüpfung von theoretischen wie empirischen Zugangsweisen gelingt es, einen konstruktiven Theorievorschlag zu unterbreiten, der Orientierung hinsichtlich der fraglichen Spannungen bietet. Es zeigt sich: Ein Zusammenspiel der Disziplinen erweist sich angesichts der multikulturellen Herausforderungen unserer Gesellschaft als vielversprechend.
     
    Normative theory and practical experience do not sharply conflict with one another, but are interwoven intensively. Ensuing from this hypothesis, the interdisciplinary study explores the relationship between philosophical reasoning and social practice. Starting from three exemplary cases of tensions and debates regarding Islamic symbols and rites (headscarf, building of mosques, ritual slaughter) and selected theories out of the socio-philosophical discourse of multiculturalism, the study aims at investigating not only how normative theory and social practice are consistent with one another but also how they are capable of being connected to each other. By combining different methodological (empirical and theoretical) approaches a constructive outcome to the theoretical debate of multiculturalism can be achieved. It is shown: A combination of different methodological approaches proves to be promising in the face of today´s multicultural challenges.